Saftiger Orangenkuchen

Ihr kennt ja nun inzwischen schon meine Vorliebe für einfache, und schnell gemachte Kuchen. Auch zu sättigend dürfen sie nicht sein. Zu Ostern soll es wieder ein Kuchen aus dieser Kategorie sein, denn an diesen Tagen wird ja sowieso zumeist schon sehr viel gegessen, und damit am Ende das obligatorische Stück Kuchen noch passt, hier gleich das Rezept.

Toll an dem Rezept ist übrigens, dass ihr ihn praktisch komplett (bis auf die Orangen) aus üblichen Vorräten backen könnt. Also auch ein tolles Rezept für Spontankuchengelüste. Wenn möglich, sollte er aber einen Tag durchziehen können.

Lasst Euch auch nicht von dem Olivenöl abschrecken – es ist praktisch nicht zu schmecken und sorgt für ein feines Aroma. In Italien ist es auch üblich, Rührkuchen mit Olivenöl zu backen. Einen der besten Kuchen dieser Art durfte ich auch damals in Rom bei einem Arbeitskollegen probieren. Natürlich von der Nonna gebacken nach einem Geheimrezept, und so suche ich schon gefühlt seit Jahren nach einem Kuchen, der so schmeckt. So, im Sinne von „nach Italien“. Herrlich saftig und nach Orangen durftend!

 

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Jetzt, wo es noch die letzten Saftorangen gibt, lasst es auf einen Versuch ankommen. Dann die Augen schließen, ein Stück abbeißen und an Italien denken! Alternativ könnt ihr ihn auch mit anderen Zitrusfrüchten backen. Bei Zitronen müsst ihr die Saftmenge aber wahrscheinlich auf die Hälfte herunterrechnen und etwas mehr Zucker verwenden.

Zutaten (Rezept abgewandelt nach ziikocht – für eine Kastenform):

3 Eier

180 g Rohrohrzucker

250 g Mehl (Type 550)

1/2 TL Weinsteinbackpulver

1/4 TL Natron

1/4 TL Salz

150 ml frisch gepresster Orangensaft (ca. die Menge von 3 Saftorangen)

150 ml gutes Olivenöl

2 EL Holunderblütenlikör (alternativ: was ihr gerade vorrätig habt)

Orangenabrieb von 3 Orangen

80 g Puderzucker

Zitronen- oder Limettensaft

 

Den Backofen auf 180°C vorheizen, eine Kastenform leicht mit Olivenöl ausfetten und mit Polentagrieß oder Mehl dünn ausstäuben.

In eine Schüssel das Mehl, Natron, Backpulver und Salz geben und gut vermischen.

Die Eier in eine große Schüssel geben und leicht mit einem Handmixer oder in der Küchenmaschine aufschlagen. Währenddessen den Zucker gleichmäßig einrieseln lassen. Dann noch auf einer höheren Stufe ca. 5 Minuten weiterrühren. Die Masse sollte fester werden und sich weißlich verfärben, dann ist sie gut.

In der Zwischenzeit die Orangen unter heißem Wasser abwaschen, die Schale abreiben (ihr braucht ca. 1 EL Abrieb für den Teig und noch einmal 1 TL für die Glasur) und dann den Saft auspressen. Den Abrieb (1 EL ) zum Saft geben und auch den Holunderblütenlikör hinzugeben.

Nun abwechselnd in drei Portionen die Mehlmischung und die Saftmischung unter die Eier-Zucker-Masse geben. Nicht zu lang rühren, es sollte nur leicht verrührt werden, bis der Teig eben wirkt.

Achtung: ganz am Schluss erst das Olivenöl mit einem Holz- oder Plastiklöffel unterrühren. Es sollte nicht schnell mit einem Mixer aus Metallrührern vermischt werden, da es ansonsten bitter werden könnte.

Nun den Teig in die Kastenform füllen und sofort in den Ofen geben. Für etwa 45-60 Minuten (je nach Ofen) auf der mittleren Schiene backen.

Nach dem Backen etwas auskühlen lassen, vorsichtig stürzen und mit der Glasur bestreichen. Für die Glasur den Puderzucker mit etwas Zitronen- oder Limettensaft (so viel, bis ihr die richtige Konsistenz habt – nicht zu flüssig werden lassen) und 1 TL Orangenabrieb vermengen. Die Glasur sollte noch ca. 30 Minuten trocknen, und dann geht es an’s Probieren!

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Frohe Ostern!

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Kategorien:Kuchen

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