Fruchtige Möhrencremesuppe

Nun ist der Januar schon geschafft, und wenn der Winter weiterhin so mild bleibt, ist der Frühling bestimmt auch nicht mehr fern. Wenngleich es auf dem Markt schon die ersten Tulpen und Hyazinthen zu kaufen gibt, soll heute noch einmal die Winterküche reaktiviert werden. Es gibt Suppe!

Suppen eignen sich einerseits hervorragend für die Feierabendküche unter der Woche, wenn der Magen knurrt, und es schnell gehen soll. Auf der anderen Seite braucht es für eine gute Suppe zumeist wenige Zutaten, von denen sich viele im Kühlschrank oder Vorratsschrank finden.

Ich gebe zu, Möhrensuppe habe ich bislang nicht so gern gegessen. In der 5. Klasse hatte ich mal eine Schulfreundin, die Möhrengemüse über alles liebte, und so gab es dieses Gericht häufiger, wenn ich bei ihr zu Besuch war. Es war eine wässrige Mischung aus Möhren und Kartoffeln…Beim Kauen wurde der Mund immer voller und voller.  Darum esse ich noch heute recht selten gekochte Möhren. Es sei denn, es gibt karamellisierte Buttermöhren oder diese Suppe. 🙂

Probiert sie aus, ihr werdet kein Möhrentrauma davontragen!

Zutaten (für 4 Personen – Rezept abgewandelt nach köstlich vegetarisch 6/2013):

3-4 Schalotten

600 g Möhren

200 g mehligkochende Kartoffeln

Olivenöl

900 ml Gemüsebrühe

1 Knoblauchzehe

1 Bio-Saftorange

100 g Schmand (alternativ auch: Saure Sahne oder Crème fraîche)

1 TL Rohrohrzucker (hier: Kokosblütenzucker)

1/2 TL Currypulver

Piment d’Espelette und / oder getrocknete Chilischote

Mark einer halben Vanilleschote

Salz & Pfeffer

In einem großen Topf etwas Olivenöl auf mittlere Temperatur erhitzen. Die Schalotten würfeln (nicht sonderlich fein – die Suppe wird später püriert) und leicht in dem Öl anschwitzen lassen.

Währenddessen die Möhren und Kartoffeln schälen, und in etwa 2cm große Stücke schneiden. Beides mit zu den Zwiebeln geben und einige Minuten leicht anbraten lassen (sie sollten nicht braun werden). Etwas Rohrohrzucker mit in den Topf geben, damit dieser karamellisieren kann. Die Knoblauchzehe schälen und mit in den Topf geben.

Nun die Gemüsebrühe aufgießen, das Currypulver und etwas von einer getrockneten Chilischote und/oder Piment d’Espelette hinzufügen, den Deckel auf den Topf geben und ca. 15-20 Minuten leicht köcheln lassen.

Die Orange gut unter heißem Wasser abwaschen, mit einem Küchentuch trocken reiben und die Schale fein abreiben. Je nach Geschmack reicht es schon, die Hälfte der Schale einer Orange zu nehmen. Anschließend die Orange auspressen (wir brauchen etwa 75 ml Saft).

Die Suppe fein pürieren, dann den Schmand, das Vanillemark, den Saft und Orangenabrieb hinzugeben. Noch einmal mit Salz und Pfeffer abschmecken und vor dem Servieren erneut aufmixen.

Die Suppe mit einem Klecks Schmand und etwas Piment d’Espelette servieren.

 

 

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Kategorien:Feierabendküche, Suppe

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