Anisplätzchen

Zum 2. Advent soll es heute mal ein Klassiker sein! Die Anisplätzchen gehören in der Vorweihnachtszeit bei mir immer zu den ersten „richtigen“ Plätzchen, die gebacken werden. Es grenzt immer ein bisschen an Zauberei, wenn sie -nachdem sie eine Nacht an der Heizung in der Küche verbracht haben- in den Backofen geschoben werden, und nach wenigen Minuten ihr typisches „Füßchen“ bekommen, obwohl sie zunächst nur platt und festgetrocknet auf dem Backpapier lagen.

Ich erinnere mich noch, wie wir früher oft gebannt in den Ofen geschaut haben, um dann festzustellen, dass die Anisplätzchen doch wieder nicht aufgegangen sind. Aber inzwischen backen wir sie schon viele Jahre nach diesem Rezept, und hierbei klappt es immer!

Anisplätzchen

Wenn sie eine Nacht ziehen konnten, können sie direkt aus der Plätzchendose gegessen werden – dann sind die aber recht fest. Oder man stellt sie einfach für einen Tag an die Luft, und dann werden sie wieder angenehm mürbe.

Anisplätzchen

Zutaten (für etwa 3 Bleche):

3 Eier

280g Puderzucker

3 EL Vanillezucker

200g Mehl (550er)

100g Maisstärke

1 TL gemahlener Anis

1/2 TL Anissamen

Die ganzen Eier mit dem Puder- und Vanillezucker in eine große Teigschüssel geben, und mit der Küchenmaschine oder dem Handmixer lange schaumig rühren – etwa 5-7 Minuten.

Das Mehl mit der Stärke und dem gemahlenen Anis vermengen und anschließend durchsieben. Dann die Mehlmischung löffelweise unter die Teigmasse geben, währenddessen sie noch weiter gerührt wird. Wer mag, kann noch -ganz nach Geschmack- Anissamen hinzugeben. Der Teig sollte nun sehr pastös und schwer sein.

Backbleche mit Backpapier auslegen, dünn mit Butter bepinseln und leicht mit Mehl bestäuben.

Den Teig in einen größeren Gefrierbeutel geben, eine kleine Spitze abschneiden und etwa 1-2€-Münzen große Tupfen auf das Backpapier setzen. Der Teig ist recht zäh, und es bilden sich oft erst kleine Teigzipfel, was nicht schlimm ist, denn mit dem Ruhen verläuft der Teig wieder. Genügend Abstand lassen, da die Plätzchen beim Backen etwas aufgehen.

Nun die Bleche über Nacht am besten einfach in der Küche (vor der Heizung) stehen lassen, damit der Teig gut durchtrocknen kann.

Am nächsten Tag den Ofen auf 150°C vorheizen, und die Anisplätzchen auf der mittleren Schiene für etwa 15-20 Minuten backen.

Advertisements


Kategorien:Plätzchen

Schlagwörter: , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: