Chinesischer Reis nach Oma Liesbeth

Obwohl unser Küchenfenster langsam aber sicher immer mehr von Kochzeitschriften mit Eselsohren und dicken Kochbüchern verstellt wird, ist es an der Zeit, mal wieder im Fundus von Oma Lisbeth nach einem leckeren Rezept zu suchen.

Es sind nicht nur die Klassiker unter den Rezepten, die ich mit ihr verbinde. Sie hat auch immer gerne in der Küche experimentiert!

Als in den 70er-Jahren der Trend aufkam, dass die Menschen im Ruhrgebiet nicht nur hauptsächlich zwischen der deutschen und italienischen Küche wählen, sondern auch geschmacklich die weite Welt entdecken wollten, war das Rezept für den chinesischen Reis geboren. 🙂

Bei einem Blick auf die Zutatenliste wird man feststellen, dass dieses Gericht nicht klassisch „Chinesisch“ ist, aber das tut nichts zur Sache – es ist einfach lecker.

Zutaten (für 4 Personen):

…Ein genaues Rezept mit Mengenangaben habe ich nicht, so haben wir es gekocht…

300g Basmatireis

200g Lauch

200g braune Champignons (Original: kleine Champignons aus dem Glas)

300g Garnelen (Original: gekochter Schinken)

4 Eier

Currypulver

Sojasauce (Original: Maggi)

Chili

Kurkuma

Salz

Öl

 

Los geht es mit dem Reis. Diesen in einen großen Topf geben, und mit Wasser einige Male durchspülen. Dann mit Wasser aufgießen, 1 TL Salz hinzugeben und zum Kochen bringen. Sobald der Reis kocht, die Temperatur herunterschalten. Je nach Reissorte braucht er 20-30 Minuten.

In der Zwischenzeit die Champignons putzen, in Scheiben schneiden und zunächst ohne Fett in der Pfanne anbraten. Erst später etwas Butter hinzugeben, salzen und auf die Seite stellen.

Nun aus den vier Eiern Rührei zubereiten – dabei darauf achten, dass es nicht zu trocken wird.

Jetzt die Garnelen kurz in etwas Öl mit Chili anbraten, und auch wieder wie die restlichen Zutaten auf die Seite stellen. Jetzt nur noch die Lauchstange waschen, und in ca. 1 cm breite Ringe schneiden.

In eine große Pfanne (oder auch einen Wok) etwas Öl geben und erhitzen. Dann ordentlich Currypulver in die Pfanne geben. Den Reis in ein Sieb abgießen und mit in die Pfanne geben. Wenn das Currypulver zu ‚blass‘ ist, kann jetzt auch noch etwas Kurkuma hinzugegeben werden. Der Reis bekommt dann eine schön goldgelbe Farbe.

Den Reis leicht anbraten, und nun zuerst den Lauch, dann die restlichen Zutaten (Champignons, Rührei und Garnelen) mit in die Pfanne geben. Alles unterheben und mit etwas Sojasauce abschmecken.

Wer mag, gibt am Schluss noch -ganz unchinesisch- ein Stich Butter unter den Reis. Rundet den Geschmack aber ganz fein ab.

 

Tipp: Als ich zuletzt auf der Suche nach neuem Reis war, bin ich auf der Seite von Reishunger gelandet. Dort findet sich eine gute Auswahl verschiedenster Reissorten von hervorragender Qualität.

 

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Kategorien:Reis

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2 replies

  1. Liebe Kathrin,
    heute habe ich den Chinesischen Reis nach Oma Liesbeth als Anregung für eine eigene Kreation genommen. Ich habe Naturreis verwendet und die Champignons weg gelassen. Auch die Mengen habe ich – nach Gutdünken – ein wenig verändert, damit auch Marcus satt wird. Es hat super geschmeckt und Marcus sagte: „Das kannst du jetzt aber mal öfter kochen!“.
    LG Barbara

    • Liebe Barbara,

      ich freue mich, dass es Euch so gut geschmeckt hat! Da der Urlaub auch bei mir bald vor der Tür steht, werde ich demnächst auch wieder neue Rezepte ausprobieren und hier posten können. 🙂
      LG Kathrin

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