Pommersche Kartoffelsuppe

Da der Blog gewissermaßen meiner Oma Liesbeth gewidmet ist, dürfen selbstverständlich auch ihre Rezepte hier nicht fehlen. Und so möchte ich nach und nach immer mal wieder ein Rezept von ihr vorstellen.

Heute starte ich mit der Pommerschen Kartoffelsuppe. Wenn ich die Suppe koche, stelle ich mir immer vor, wie sie wohl damals als junge Frau in Daber am Herd in der Küche stand, und einen großen Topf voll Kartoffeln für diese Suppe geschält hat. 🙂

Die Suppe kommt mit wenigen Zutaten aus, und lässt sich prima mit den Dingen verfeinern, die der Vorratsschrank einer Küche so gerade bietet. Und das ist das Ergebnis:

Die Brotchips gehören natürlich nicht zu dem ursprünglichen Rezept, aber ich hatte noch ein Brötchen übrig, das spontan mitverarbeitet werden konnte.

Zutaten für die Suppe:

2 gute Hände mehlige Kartoffeln (hier: etwa 600g)

1-2 Lorbeerblätter

5 Pimentkörner

1 mittelgroße Zwiebel

1 Becher Sahne

Salz & Pfeffer

extra hinzugefügt: etwas getrocknete Chili und Majoran

Brotchips:

1 Brötchen

Olivenöl

1 Zweig Rosmarin

Salz

Pimentón de la Vera

Die Kartoffeln schälen, unter Wasser abspülen, und in mittelgroße, gleichmäßige Stücke in einem großen Topf mit Salzwasser aufsetzen. Auch hier ruhig etwas mehr Salz verwenden, da Kartoffeln davon immer etwas mehr brauchen, damit es am Ende nicht zu ‚laff‘ schmeckt. Die Zwiebel halbieren und mit in den Topf geben.

Jetzt Lorbeerblätter und Pimentkörner hinzufügen. Die Pimentkörner leicht im Mörser zerstoßen, dann kommt später das Aroma gut durch in der Suppe.

Hier noch ein Tipp: da ich beim Kochen immer lange nach den Blättern und Körnern im Topf fische, nehme ich einen Teefilter aus Papier, füge die Gewürze hinzu, verschließe den Filter mit einem Faden und hänge ihn in den Topf. Am Ende nimmt man ihn einfach wieder raus, aber der Geschmack bleibt im Topf!

Nach Geschmack noch etwas von einer getrockneten Chilischote (ohne Kerne) und Majoran hinzufügen.
Dann die Suppe mit geschlossenem Deckel etwa 20 Minuten kochen lassen, bis die Kartoffeln gar sind.

Mit einem Kartoffelstampfer schon einmal grob die Kartoffeln zerkleinern (dann wird die Suppe nachher nicht so pappig), und den Becher Sahne hinzufügen. Noch einmal leicht mit einem Stabmixer auf niedriger Stufe durchmixen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Für die Brotchips das Brötchen in dünne Scheiben schneiden. Die einzelnen Scheiben leicht durch etwas Olivenöl ziehen und in eine Pfanne geben. Für ein schönes Aroma noch einen Zweig Rosmarin mit etwas Olivenöl in die Pfanne legen. Durch das vorherige Einfetten werden die Brotchips schön kross, aber nicht zu fettig. Von beiden Seiten anbraten lassen und leicht salzen. Kurz vor dem Servieren mit etwas Pimenton bestreuen.

Einige Chips und Rosmarinnadeln auf die Suppe geben, mit etwas Olivenöl beträufeln und sofort servieren. (Die restlichen Brotchips schmecken später auch noch ohne Suppe lecker! 🙂 )

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Kategorien:Suppe

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